Zwischenstand · 20.08.2026
Rotary Club Ehingen-Alb-Donau
Clubumfrage 2026
Ausführliche, entscheidungsorientierte Auswertung von Meetings, Aufnahmeverfahren, Schülerpreis, Sozialaktionen und Clubleben.
Datenbasis
Was tatsächlich ausgewertet wurde
Jede Frage wird mit ihrem eigenen gültigen Nenner ausgewiesen. Eine vollständig leere Abgabe wurde dokumentiert, aber nicht inhaltlich gezählt.
Management Summary
Sieben Befunde, die Entscheidungen tragen
Die Evidenzstufe bewertet die Stärke der Datengrundlage, nicht die politische Bedeutung des Themas.
Wöchentliche Meetings haben eine klare Mehrheit
25 von 35 Antwortenden (71,4 %) bevorzugen den wöchentlichen Rhythmus. Ein vollständiger Wechsel auf zweiwöchentlich hätte derzeit keine Mehrheitsgrundlage.
Hybrid ist nützlich, technisch aber nicht ausreichend
24 von 36 haben bereits online teilgenommen. Unter diesen markieren 14 von 24 (58,3 %) die Übertragung als verbesserungswürdig, nur 5 von 24 (20,8 %) als optimal. Der größte konkrete Hebel ist die Sprachübertragung.
Die erreichbare Präsenzreserve liegt bei der mittleren Gruppe
11 von 35 könnten ihre Präsenz unter Bedingungen erhöhen; alle elf bewerten ihre aktuelle Präsenz als mittel. Appelle an bereits stark oder strukturell wenig Teilnehmende versprechen weniger Wirkung.
Der Schülerpreis sollte nicht unverändert fortgeführt werden
24 von 31 Antwortenden (77,4 %) befürworten eine Erweiterung der Zielgruppe. Gleichzeitig fordern fünf Freitexte Pause, Zweijahresrhythmus oder Abschaffung. Sinnvoll ist ein befristeter, neu definierter Pilot mit anschließender Entscheidung.
Beim Aufnahmeverfahren gibt es keinen klaren Mehrheitsauftrag für einen Systemwechsel
18 von 35 sehen Anpassungsbedarf, 17 halten das Verfahren für zeitgemäß. Die Freitexte bündeln sich jedoch bei früher Kandidatenansprache, Transparenz, klaren Kriterien und besserem Onboarding.
Die Sozialaktionen werden positiv bewertet - gewünscht wird mehr gemeinsame Praxis
30 von 34 (88,2 %) finden die Sozialaktionen gut. Die offenen Antworten verlangen eher mehr Hands-on und ein gemeinsames Projekt als eine vollständige Neuausrichtung der Förderzwecke.
Clubleben bedeutet für viele vor allem mehr echte Begegnung
16 von 25 Personen mit verwertbarem Clubleben-Freitext nennen Gemeinschaft, Plauderformate oder Aktivitäten außerhalb klassischer Meetings. Das entspricht 44,4 % aller 36 auswertbaren Rückmeldungen.
Geschlossene Fragen
Ergebnisse mit korrektem Nenner
Gültig n=36
Selbsteinschätzung der Meetingpräsenz
Gültig n=36
Schon einmal online an einem Meeting teilgenommen
Gültig n=24
Erfahrung der 24 Online-Teilnehmenden
Mehrfachauswahl: Summen können über 100 % liegen.
Gültig n=11
Gründe der Nicht-Teilnahme an Online-Meetings
Mehrfachauswahl: Summen können über 100 % liegen.
Gültig n=35
Könnte die eigene Präsenz erhöht werden?
Gültig n=35
Bevorzugte Meetingfrequenz
Gültig n=31
Zukunft des Schülerpreises
Mehrfachauswahl: Summen können über 100 % liegen.
Gültig n=35
Ist das Aufnahmeverfahren noch zeitgemäß?
Gültig n=34
Bewertung der Sozialaktionen
Detaildiagramme
Mehr Tiefe für konkrete Entscheidungen
Die zusätzlichen Diagramme verdichten Kernthemen, machen Gruppenunterschiede sichtbar und zeigen transparent, wie groß die jeweilige Datenbasis ist.
100-%-Vergleich
Entscheidungsprofile im direkten Vergleich
Jede Zeile ist auf ihren eigenen gültigen Nenner normiert. Dadurch werden klare Mehrheiten und knappe Entscheidungen unmittelbar vergleichbar.
Kreuzanalyse
Wo zusätzliches Präsenzpotenzial liegt
Die Balken sind innerhalb jeder Präsenzgruppe auf 100 % normiert.
Datenqualität
Antwortabdeckung je Frage
Bedingte Folgefragen haben bewusst eine kleinere Basis. Der Wert zeigt ihren Anteil an allen auswertbaren Rückmeldungen und nicht automatisch fehlende Antworten.
Freitexte
Antworten nach Themen - nicht nach Lautstärke
Ein langer Kommentar zählt nicht mehr als ein kurzer. Eine Person kann mehreren Themen zugeordnet sein, innerhalb einer Kategorie aber nur einmal.
Qualitative Inhaltsanalyse
Online- und Hybridmeetings
Zusammengeführt aus Anmerkungen zu Online-Meetings und den sonstigen Gründen der Nicht-Teilnahme. Mehrfachcodierung ist möglich; Summen können daher über 100 % liegen.
Persönliche Präsenz wird klar bevorzugt10 · 62,5 %10 von 16 Freitext-Beitragenden · 27,8 % aller 36 auswertbaren Rückmeldungen
Online wird überwiegend als Ergänzung oder Notlösung verstanden, nicht als gleichwertiger Ersatz für Begegnung und Gespräche.
Hybrid als Ergänzung, Präsenz als Regelfall
Persönliche Gespräche vor und nach dem Meeting fehlen online
Technik, Ton oder Bild müssen verbessert werden7 · 43,8 %7 von 16 Freitext-Beitragenden · 19,4 % aller 36 auswertbaren Rückmeldungen
Vor allem Sprachverständlichkeit, Mikrofonierung, Bildschirmfreigabe und Verbindungsqualität werden genannt.
Mehrere Tischmikrofone beziehungsweise bessere Raumabdeckung
Vortrag und Diskussion müssen zuverlässig hörbar sein
Hybridangebot als Zugangsoption beibehalten4 · 25 %4 von 16 Freitext-Beitragenden · 11,1 % aller 36 auswertbaren Rückmeldungen
Trotz der Schwächen wird Hybrid als Informations- und Teilhabemöglichkeit für verhinderte Mitglieder gesehen.
Dranbleiben und Hybrid nicht abschaffen
Zuschalten soll auch bei Abwesenheit Information ermöglichen
Einwahl und Bedienung vereinfachen3 · 18,8 %3 von 16 Freitext-Beitragenden · 8,3 % aller 36 auswertbaren Rückmeldungen
Die Technik soll ohne Erklärungsbedarf und möglichst mit einem einzigen klaren Zugang funktionieren.
Einwahl per Knopfdruck
Komplexität ist eine zusätzliche Teilnahmehürde
Interaktion und Wahrnehmung der Online-Teilnehmenden fehlen2 · 12,5 %2 von 16 Freitext-Beitragenden · 5,6 % aller 36 auswertbaren Rückmeldungen
Online-Teilnehmende können Vorträge verfolgen, werden aber im Raum kaum wahrgenommen und können schwer mitdiskutieren.
Informationszugang vorhanden, echter Austausch kaum
Körpersprache und Reaktionen gehen verloren
Zusammenhänge
Welche Gruppen lassen sich konkret erreichen?
Kreuztabellen zeigen gemeinsame Antwortmuster. Wegen der kleinen Fallzahl sind sie ein Arbeitsinstrument, kein statistischer Beweis.
Explorativ · gemeinsam gültig n=35
Präsenzniveau und Bereitschaft zur Steigerung
| Präsenz | Ja, wenn … | Nein, weil … |
|---|---|---|
| Gering | 0 | 5 |
| Hoch | 0 | 8 |
| Mittel | 11 | 11 |
Alle elf Personen, die ihre Präsenz grundsätzlich erhöhen könnten, ordnen ihre bisherige Präsenz als mittel ein. Damit ist diese Gruppe der klarste Ansatzpunkt für konkrete Verbesserungen.
Explorativ · gemeinsam gültig n=35
Präsenzniveau und gewünschte Meetingfrequenz
| Präsenz | Wöchentlich | Alle zwei Wochen |
|---|---|---|
| Gering | 3 | 2 |
| Hoch | 7 | 1 |
| Mittel | 15 | 7 |
Die wöchentliche Frequenz erhält in allen Präsenzgruppen eine Mehrheit. Wegen der kleinen Teilgruppen dürfen Unterschiede zwischen gering, mittel und hoch nicht überinterpretiert werden.
Entscheidungsagenda
Sechs priorisierte nächste Schritte
Die Empfehlungen verbinden Mehrheitswerte mit den konkreten Hürden und Ideen aus den Freitexten.
Hybridtechnik in einem klar abgegrenzten Technikprojekt verbessern
Datenbasis: 14 von 24 Online-Erfahrenen melden Verbesserungsbedarf; Audio und Raumdiskussion dominieren die Kommentare.
Vorgeschlagene Entscheidung: Hybrid beibehalten, aber als Zugangskanal und nicht als Ersatz für den persönlichen Clubabend positionieren.
Nächste Schritte
- Tischmikrofone beziehungsweise Raumabdeckung testen
- Standard für Bildschirmfreigabe dokumentieren
- Einwahl auf einen Link und eine Kurzanleitung reduzieren
- Nach drei Testmeetings erneut kurz bewerten
Wöchentlichen Grundrhythmus vorerst erhalten, gezielte Entlastung testen
Datenbasis: 71,4 % der gültigen Antworten sprechen sich für wöchentlich aus; Zeitbelastung bleibt dennoch das häufigste qualitative Hindernis.
Vorgeschlagene Entscheidung: Kein sofortiger Wechsel auf zweiwöchentlich. Stattdessen einen begrenzten Test mit Sommerpause, einzelnen freien Wochen oder variierenden Tageszeiten prüfen.
Nächste Schritte
- Pilotzeitraum definieren
- Teilnahme pro Format messen
- Mittags-, Abend- und Wochenendformate getrennt auswerten
Schülerpreis als einjähriges neues Format pilotieren
Datenbasis: 77,4 % wünschen eine breitere Zielgruppe; die Freitexte zeigen zugleich Zweifel am bisherigen Nutzen.
Vorgeschlagene Entscheidung: Zweck, Zielgruppe und Auswahlkriterien neu beschließen; danach einen offenen Engagementpreis für junge Menschen testen.
Nächste Schritte
- Ziel und erwartete Wirkung in einem Satz festlegen
- Auszubildende und Gruppen zulassen
- Selbstbewerbung ermöglichen
- Öffentliche Ausschreibung
- Nach einem Jahr Fortführung oder Ende beschließen
Aufnahmeverfahren gezielt modernisieren
Datenbasis: Die Ja/Nein-Verteilung ist nahezu ausgeglichen; konkrete Kritik richtet sich vor allem auf Intransparenz, späte Ansprache und unklare Kriterien.
Vorgeschlagene Entscheidung: Kein radikaler Neustart, sondern ein transparenter, kürzerer Prozess mit frühem Interessensgespräch und strukturiertem Onboarding.
Nächste Schritte
- Jährliches Aufnahmeprofil beschließen
- Frühes unverbindliches Gespräch zulassen
- Ablauf und Fristen auf einer Seite dokumentieren
- Rückmeldung an Vorschlagende verbindlich machen
- Rotary-Regelwerk bei Probeformaten prüfen
Ein gemeinsames Hands-on-Leuchtturmprojekt wählen
Datenbasis: Hohe Zufriedenheit mit den Sozialaktionen trifft auf wiederholten Wunsch nach gemeinsamer praktischer Beteiligung.
Vorgeschlagene Entscheidung: Bestehende Förderungen erhalten und genau ein sichtbares Mitmachprojekt ergänzen.
Nächste Schritte
- Drei umsetzbare Projektvorschläge einholen
- Zeitbedarf und Projektleitung vor Beschluss benennen
- Familien und externe Partner einbeziehen
- Wirkung und Helferstunden dokumentieren
Clubleben mit wenigen verbindenden Formaten stärken
Datenbasis: Gemeinschaft und Aktivitäten außerhalb klassischer Vortragsmeetings bilden das stärkste Freitextthema.
Vorgeschlagene Entscheidung: Nicht mehr Termine produzieren, sondern wenige wiedererkennbare Formate mit hoher sozialer Qualität etablieren.
Nächste Schritte
- Vier Plauder-/Exkursionsformate pro Jahr prüfen
- Ein Familien- oder Partnerformat
- Offener Hortus-Treff als Test
- Kontakt zu älteren und weniger mobilen Mitgliedern organisieren
Minderheits- und Einzelvorschläge
Konkret, aber nicht automatisch mehrheitsfähig
Diese Punkte verdienen Prüfung. Ihre Aufnahme bedeutet ausdrücklich nicht, dass sie von mehreren Mitgliedern getragen werden.
Überraschende Einzelumlagen vermeiden und planbare Veranstaltungskosten im Jahresbeitrag beziehungsweise in Budgets abbilden.
Verteilung der Buskosten bei Partnerschaftstreffen neu prüfen.
Distriktkonferenz stärker in Onboarding und Clubkommunikation verankern; mögliche Pflichtmodelle vorher rechtlich und rotarisch prüfen.
Eine Probemitgliedschaft nur nach Prüfung der Satzung und des Rotary-Regelwerks weiterverfolgen.
Presse- und Kommunikationsfunktion mehrjährig besetzen, um Erfahrung aufzubauen.
Nutzung des Rotary-Namens für Veranstaltungen an ein ausdrückliches Club- oder Vorstandsvotum binden.
Lange oder unbefristete Funktionsbesetzungen mit Amtszeit- und Nachfolgeregeln versehen.
Partnerschaftstreffen häufiger in der eigenen Region durchführen, um mehr Mitgliedern Teilnahme zu ermöglichen.
Eine feste Zuständigkeit für ältere Mitglieder sowie Witwen und Witwer prüfen.
Weiterarbeiten
PDF und wiederverwendbarer Analyseprompt
Der Prompt enthält Datenregeln, qualitative Codierung, Datenschutz, Visualisierung und Qualitätskontrollen für spätere Umfragestände.
Methodik und Grenzen
Was diese Auswertung leisten kann - und was nicht
Auswertungsregeln
- Deskriptive Auswertung; keine Zufallsstichprobe und daher keine statistische Repräsentativitätsbehauptung.
- Pro Frage wird der tatsächliche gültige Nenner ausgewiesen. Fehlende Antworten werden nicht stillschweigend als Nein gewertet.
- Mehrfachauswahl wird je Option gezählt; deshalb können Prozentwerte zusammen mehr als 100 Prozent ergeben.
- Eine vollständig leere Abgabe wurde als Einreichung dokumentiert, aber aus der inhaltlichen Basis n=36 ausgeschlossen.
- Freitexte wurden induktiv und manuell in Themen codiert. Mehrfachcodierung ist erlaubt; pro Person und Kategorie wird höchstens eine Nennung gezählt.
- Unklare Angaben sowie reine Verweise ohne auflösbaren Kontext wurden nicht inhaltlich interpretiert.
- Beispielaussagen werden im Bericht paraphrasiert und um identifizierende Details bereinigt.
- Lange Antworten erhalten nicht automatisch mehr Gewicht als kurze Antworten. Häufigkeit und inhaltliche Konkretheit werden getrennt betrachtet.
- Explorative Kreuztabellen werden ausschließlich beschreibend gelesen; kleine Zellen werden nicht als belastbare Gruppenunterschiede interpretiert.
Datenqualität
- 37 Einreichungen, davon 36 inhaltlich auswertbar.
- Eine vollständig leere Abgabe wurde nicht in Prozentberechnungen einbezogen.
- Keine exakt identischen vollständigen Antwortmuster; Anonymität erlaubt dennoch keine Identitätsprüfung.
- 55 Mitglieder laut Clubdarstellung mit Stand März 2025; wegen späterer Neuaufnahmen keine aktuelle, gesicherte Rücklaufquote.
Quellen und Gestaltung
- Umfrage RC - Ehingen Alb-Donau(1-37).xlsx: Umfragerohdaten, 37 Zeilen, Stand 20.08.2026
- Rotary Club Ehingen-Alb-Donau: Clubdarstellung und historische Mitgliederzahl, Stand der Seite März 2025
- Rotary Brand Center - Farben: Royal Blue #17458f und Rotary Gold #f7a81b