Rotary Club Ehingen-Alb-Donau

Clubumfrage 2026

Auswertung zu Meetings, Aufnahmeverfahren, Schülerpreis, Sozialaktionen und Clubleben.

Erhebung 15.08.2026 bis 21.08.2026

Datenbasis

Jede Frage wird mit ihrem eigenen gültigen Nenner ausgewiesen. Eine vollständig leere Abgabe wurde dokumentiert, aber nicht inhaltlich gezählt.

39Einreichungeninklusive einer leeren Abgabe
38auswertbare Rückmeldungeninhaltliche Basis der Auswertung
65,5 %Rücklaufquote38 von 58 Mitgliedern
8,4 Min.mediane BearbeitungszeitUnterbrechungen sind möglich
Bezugsgrößen: Die Beteiligungsquote bezieht sich auf alle 58 Mitglieder. Prozentwerte zu einzelnen Fragen beziehen sich auf den jeweils ausgewiesenen gültigen Nenner.

Zentrale Ergebnisse

01

Mehrheit für wöchentliche Meetings

26 von 37 Antwortenden (70,3 %) bevorzugen wöchentliche Meetings. 11 von 37 (29,7 %) wünschen Meetings alle zwei Wochen.

02

Verbesserungsbedarf bei der Online-Übertragung

24 von 38 haben bereits online teilgenommen. Von diesen 24 bewerten 14 (58,3 %) die Übertragung als verbesserungswürdig und 5 (20,8 %) als optimal. Die Kommentare nennen vor allem die Sprachübertragung.

03

Präsenzsteigerung in der mittleren Gruppe

11 von 37 könnten ihre Präsenz unter bestimmten Bedingungen erhöhen. Alle 11 ordnen ihre aktuelle Präsenz als mittel ein. In den Begründungen werden begrenzte Zeit durch Beruf, Familie und andere Verpflichtungen genannt. Weitere Voraussetzungen sind verlässliche Online-Teilnahme, passende Meetingzeiten und persönliche Motivation.

04

Breitere Zielgruppe für den Schülerpreis

25 von 33 Antwortenden (75,8 %) befürworten eine Erweiterung der Zielgruppe. 5 Freitexte nennen eine Pause, einen Zweijahresrhythmus oder die Abschaffung.

05

Leichte Mehrheit für Anpassungen am Aufnahmeverfahren

20 von 37 sehen Anpassungsbedarf, 17 halten das Verfahren für zeitgemäß. Die Freitexte nennen frühere Ansprache, Transparenz, klare Kriterien und besseres Onboarding.

06

Hohe Zustimmung zu den Sozialaktionen

31 von 36 (86,1 %) bewerten die Sozialaktionen positiv. Die Freitexte nennen zusätzliche gemeinsame praktische Aktionen und Klärungsbedarf beim Begriff Sozialaktion.

07

Gemeinschaft ist das häufigste Thema zum Clubleben

17 von 26 Personen mit verwertbarem Clubleben-Freitext nennen Gemeinschaft, Plauderformate oder Aktivitäten außerhalb klassischer Meetings. Das entspricht 44,7 % aller 38 auswertbaren Rückmeldungen.

Geschlossene Fragen

Ergebnisse nach Frage

Gültig n=38

Selbsteinschätzung der Meetingpräsenz

Gering15,8 %
6 von 38
Mittel63,2 %
24 von 38
Hoch21,1 %
8 von 38

Gültig n=38

Schon einmal online an einem Meeting teilgenommen

Ja63,2 %
24 von 38
Nein36,8 %
14 von 38

Gültig n=24

Erfahrung der 24 Online-Teilnehmenden

Mehrfachauswahl: Summen können über 100 % liegen.

Optimal20,8 %
5 von 24
Übertragung verbesserungswürdig58,3 %
14 von 24
Weitere Anmerkungen37,5 %
9 von 24

Gültig n=13

Gründe der Nicht-Teilnahme an Online-Meetings

1 ohne Angabe

Mehrfachauswahl: Summen können über 100 % liegen.

Zu den Terminen keine Zeit38,5 %
5 von 13
Format grundsätzlich abgelehnt30,8 %
4 von 13
Zu wenig technisches Wissen7,7 %
1 von 13
Andere Gründe23,1 %
3 von 13

Gültig n=37

Könnte die eigene Präsenz erhöht werden?

1 ohne Angabe
Ja, wenn …29,7 %
11 von 37
Nein, weil …70,3 %
26 von 37

Was eine häufigere Teilnahme ermöglichen würde

10 Antworten

Eine weitere Angabe war nicht auswertbar.

  • Mehr Möglichkeiten zur Online-Teilnahme bestehen.
  • Die Online-Teilnahme zuverlässig funktioniert.
  • Am Meetingabend keine anderen Termine anstehen.
  • Das persönliche Ziel, häufiger teilzunehmen, konsequenter verfolgt wird.
  • Beruflich mehr Zeit bleibt und die Meetingfrequenz geringer ist.
  • Die eigene Motivation größer wäre.
  • Von vier Meetings drei mittags und eines abends mit Partnerinnen und Partnern stattfinden.
  • Ein Aufenthalt in der Region häufiger möglich wäre.
  • Die familiäre Situation wieder mehr Zeit zuließe.
  • Private und berufliche Verpflichtungen abnähmen.

Gültig n=37

Bevorzugte Meetingfrequenz

1 ohne Angabe
Wöchentlich70,3 %
26 von 37
Alle zwei Wochen29,7 %
11 von 37

Gültig n=33

Zukunft des Schülerpreises

5 ohne Angabe

Mehrfachauswahl: Summen können über 100 % liegen.

Unverändert beibehalten18,2 %
6 von 33
Kriterien verändern36,4 %
12 von 33
Zielgruppe erweitern75,8 %
25 von 33

Gültig n=37

Ist das Aufnahmeverfahren noch zeitgemäß?

1 ohne Angabe
Ja45,9 %
17 von 37
Anpassung notwendig54,1 %
20 von 37

Gültig n=36

Bewertung der Sozialaktionen

2 ohne Angabe
Sozialaktionen sind gut86,1 %
31 von 36
Neue Sozialaktion gewünscht13,9 %
5 von 36

Vergleiche und Antwortquoten

Vier Kernthemen im Vergleich

Jede Zeile verwendet den gültigen Nenner der jeweiligen Frage.

Meetingrhythmusgültig n=37
Wöchentlich70,3 % · 26 von 37Alle zwei Wochen29,7 % · 11 von 37
Präsenzsteigerunggültig n=37
Steigerung möglich29,7 % · 11 von 37Derzeit nicht möglich70,3 % · 26 von 37
Aufnahmeverfahrengültig n=37
Zeitgemäß45,9 % · 17 von 37Anpassung notwendig54,1 % · 20 von 37
Sozialaktionengültig n=36
Bestehende Aktionen gut86,1 % · 31 von 36Neue Aktion gewünscht13,9 % · 5 von 36

Mögliche Präsenzsteigerung nach Gruppe

n=37
11Personen mit möglicher Präsenzsteigerung, alle aus der Präsenzgruppe „Mittel“
Geringn=6
Steigerung möglich: 0Derzeit nicht: 6
Mitteln=23
Steigerung möglich: 11Derzeit nicht: 12
Hochn=8
Steigerung möglich: 0Derzeit nicht: 8

Die Balken sind innerhalb jeder Präsenzgruppe auf 100 % normiert.

Datenqualität

Antwortquote je Frage

Basis n=38

Folgefragen haben eine kleinere Basis. Die Quote bezieht sich auf alle 38 auswertbaren Rückmeldungen.

Selbsteinschätzung der Meetingpräsenz100 %
38 von 38
Schon einmal online an einem Meeting teilgenommen100 %
38 von 38
Erfahrung der 24 Online-Teilnehmenden63,2 %
24 von 38
Gründe der Nicht-Teilnahme an Online-Meetings34,2 %
13 von 38
Könnte die eigene Präsenz erhöht werden?97,4 %
37 von 38
Bevorzugte Meetingfrequenz97,4 %
37 von 38
Zukunft des Schülerpreises86,8 %
33 von 38
Ist das Aufnahmeverfahren noch zeitgemäß?97,4 %
37 von 38
Bewertung der Sozialaktionen94,7 %
36 von 38

Antworten nach Themen

Online- und Hybridmeetings

n=17verwertbare Freitexte

Zusammengeführt aus Anmerkungen zu Online-Meetings und den sonstigen Gründen der Nicht-Teilnahme. Mehrfachcodierung ist möglich; Summen können daher über 100 % liegen.

Persönliche Präsenz wird klar bevorzugt11 · 64,7 %
11 von 17 Freitext-Beitragenden · 28,9 % aller 38 auswertbaren Rückmeldungen

Online wird überwiegend als Ergänzung oder Notlösung verstanden, nicht als gleichwertiger Ersatz für Begegnung und Gespräche.

Beispiele
Hybrid als Ergänzung, Präsenz als Regelfall
Persönliche Gespräche vor und nach dem Meeting fehlen online
Technik, Ton oder Bild müssen verbessert werden7 · 41,2 %
7 von 17 Freitext-Beitragenden · 18,4 % aller 38 auswertbaren Rückmeldungen

Vor allem Sprachverständlichkeit, Mikrofonierung, Bildschirmfreigabe und Verbindungsqualität werden genannt.

Beispiele
Mehrere Tischmikrofone beziehungsweise bessere Raumabdeckung
Vortrag und Diskussion müssen zuverlässig hörbar sein
Hybridangebot als Zugangsoption beibehalten4 · 23,5 %
4 von 17 Freitext-Beitragenden · 10,5 % aller 38 auswertbaren Rückmeldungen

Trotz der Schwächen wird Hybrid als Informations- und Teilhabemöglichkeit für verhinderte Mitglieder gesehen.

Beispiele
Dranbleiben und Hybrid nicht abschaffen
Zuschalten soll auch bei Abwesenheit Information ermöglichen
Einwahl und Bedienung vereinfachen3 · 17,6 %
3 von 17 Freitext-Beitragenden · 7,9 % aller 38 auswertbaren Rückmeldungen

Die Technik soll ohne Erklärungsbedarf und möglichst mit einem einzigen klaren Zugang funktionieren.

Beispiele
Einwahl per Knopfdruck
Komplexität ist eine zusätzliche Teilnahmehürde
Interaktion und Wahrnehmung der Online-Teilnehmenden fehlen2 · 11,8 %
2 von 17 Freitext-Beitragenden · 5,3 % aller 38 auswertbaren Rückmeldungen

Online-Teilnehmende können Vorträge verfolgen, werden aber im Raum kaum wahrgenommen und können schwer mitdiskutieren.

Beispiele
Informationszugang vorhanden, echter Austausch kaum
Körpersprache und Reaktionen gehen verloren

Präsenz und Meetingfrequenz nach Gruppe

Kreuztabellen zeigen gemeinsame Antwortmuster. Wegen der kleinen Fallzahl sind sie ein Arbeitsinstrument, kein statistischer Beweis.

Gemeinsam gültig n=37

Präsenzniveau und Bereitschaft zur Steigerung

PräsenzJa, wenn …Nein, weil …
Gering06
Hoch08
Mittel1112

Alle 11 Personen, die ihre Präsenz grundsätzlich erhöhen könnten, ordnen ihre bisherige Präsenz als mittel ein.

Gemeinsam gültig n=37

Präsenzniveau und gewünschte Meetingfrequenz

PräsenzWöchentlichAlle zwei Wochen
Gering33
Hoch71
Mittel167

Die wöchentliche Frequenz erhält in allen Präsenzgruppen eine Mehrheit. Wegen der kleinen Teilgruppen dürfen Unterschiede zwischen gering, mittel und hoch nicht überinterpretiert werden.

Vorschläge aus den Ergebnissen

1

Technik für Hybridmeetings verbessern

Datenbasis: 14 von 24 Online-Erfahrenen melden Verbesserungsbedarf. Besonders häufig genannt werden Audio und Raumdiskussion.

Vorgeschlagene Entscheidung: Hybridmeetings als Ergänzung zu Präsenzterminen anbieten und die Sprachübertragung verbessern.

Nächste Schritte
  • Tischmikrofone beziehungsweise Raumabdeckung testen
  • Standard für Bildschirmfreigabe dokumentieren
  • Einwahl auf einen Link und eine Kurzanleitung reduzieren
  • Nach drei Testmeetings erneut kurz bewerten
2

Wöchentlichen Meetingrhythmus beibehalten

Datenbasis: 70,3 % der gültigen Antworten sprechen sich für wöchentlich aus; Zeitbelastung bleibt dennoch das häufigste qualitative Hindernis.

Vorgeschlagene Entscheidung: Vorerst bei wöchentlichen Meetings bleiben. Einzelne freie Wochen, eine Sommerpause oder andere Tageszeiten begrenzt testen.

Nächste Schritte
  • Pilotzeitraum definieren
  • Teilnahme pro Format messen
  • Mittags-, Abend- und Wochenendformate getrennt auswerten
3

Schülerpreis mit breiterer Zielgruppe testen

Datenbasis: 75,8 % wünschen eine breitere Zielgruppe; die Freitexte zeigen zugleich Zweifel am bisherigen Nutzen.

Vorgeschlagene Entscheidung: Zweck, Zielgruppe und Auswahlkriterien neu beschließen; danach einen offenen Engagementpreis für junge Menschen testen.

Nächste Schritte
  • Ziel und erwartete Wirkung in einem Satz festlegen
  • Auszubildende und Gruppen zulassen
  • Selbstbewerbung ermöglichen
  • Öffentliche Ausschreibung
  • Nach einem Jahr Fortführung oder Ende beschließen
4

Aufnahmeverfahren transparenter gestalten

Datenbasis: 20 von 37 sehen Anpassungsbedarf. Die Freitexte nennen vor allem Intransparenz, späte Ansprache und unklare Kriterien.

Vorgeschlagene Entscheidung: Einen kürzeren Ablauf mit frühem Interessensgespräch, klaren Kriterien und strukturiertem Onboarding festlegen.

Nächste Schritte
  • Jährliches Aufnahmeprofil beschließen
  • Frühes unverbindliches Gespräch zulassen
  • Ablauf und Fristen auf einer Seite dokumentieren
  • Rückmeldung an Vorschlagende verbindlich machen
  • Rotary-Regelwerk bei Probeformaten prüfen
5

Eine gemeinsame praktische Sozialaktion auswählen

Datenbasis: Hohe Zufriedenheit mit den Sozialaktionen trifft auf wiederholten Wunsch nach gemeinsamer praktischer Beteiligung.

Vorgeschlagene Entscheidung: Bestehende Förderungen beibehalten und eine gemeinsame praktische Aktion ergänzen.

Nächste Schritte
  • Drei umsetzbare Projektvorschläge einholen
  • Zeitbedarf und Projektleitung vor Beschluss benennen
  • Familien und externe Partner einbeziehen
  • Wirkung und Helferstunden dokumentieren
6

Zusätzliche Formate für Gemeinschaft anbieten

Datenbasis: Gemeinschaft und Aktivitäten außerhalb klassischer Vortragsmeetings bilden das stärkste Freitextthema.

Vorgeschlagene Entscheidung: Wenige zusätzliche Plauder-, Familien- oder Exkursionsformate pro Jahr anbieten.

Nächste Schritte
  • Vier Plauder-/Exkursionsformate pro Jahr prüfen
  • Ein Familien- oder Partnerformat
  • Offener Hortus-Treff als Test
  • Kontakt zu älteren und weniger mobilen Mitgliedern organisieren

Einzel- und Minderheitsvorschläge

Die Aufnahme in diese Auswertung belegt keine Mehrheitsposition.

01

Überraschende Einzelumlagen vermeiden und planbare Veranstaltungskosten im Jahresbeitrag beziehungsweise in Budgets abbilden.

02

Verteilung der Buskosten bei Partnerschaftstreffen neu prüfen.

03

Distriktkonferenz stärker in Onboarding und Clubkommunikation verankern; mögliche Pflichtmodelle vorher rechtlich und rotarisch prüfen.

04

Eine Probemitgliedschaft nur nach Prüfung der Satzung und des Rotary-Regelwerks weiterverfolgen.

05

Presse- und Kommunikationsfunktion mehrjährig besetzen, um Erfahrung aufzubauen.

06

Nutzung des Rotary-Namens für Veranstaltungen an ein ausdrückliches Club- oder Vorstandsvotum binden.

07

Lange oder unbefristete Funktionsbesetzungen mit Amtszeit- und Nachfolgeregeln versehen.

08

Partnerschaftstreffen häufiger in der eigenen Region durchführen, um mehr Mitgliedern Teilnahme zu ermöglichen.

09

Eine feste Zuständigkeit für ältere Mitglieder sowie Witwen und Witwer prüfen.

Methodik

Auswertung
  1. Deskriptive Auswertung ohne Anspruch auf statistische Repräsentativität.
  2. Für jede Frage wird der gültige Nenner ausgewiesen. Fehlende Antworten zählen nicht als Nein.
  3. Mehrfachauswahl wird je Option gezählt; deshalb können Prozentwerte zusammen mehr als 100 Prozent ergeben.
  4. Eine vollständig leere Abgabe wurde als Einreichung dokumentiert, aber aus der inhaltlichen Basis n=38 ausgeschlossen.
  5. Freitexte wurden induktiv und manuell in Themen codiert. Mehrfachcodierung ist erlaubt; pro Person und Kategorie wird höchstens eine Nennung gezählt.
  6. Unklare Angaben sowie reine Verweise ohne auflösbaren Kontext wurden nicht inhaltlich interpretiert.
  7. Beispielaussagen werden paraphrasiert und um identifizierende Details bereinigt.
  8. Explorative Kreuztabellen werden ausschließlich beschreibend gelesen; kleine Zellen werden nicht als belastbare Gruppenunterschiede interpretiert.
Datenbasis
  • 39 Einreichungen, davon 38 inhaltlich auswertbar.
  • Eine vollständig leere Abgabe wurde nicht in Prozentberechnungen einbezogen.
  • Die Beteiligungsquote bezieht sich auf alle 58 Mitglieder. Prozentwerte zu einzelnen Fragen beziehen sich auf den jeweils ausgewiesenen gültigen Nenner.