Rotary Club Ehingen-Alb-Donau
Clubumfrage 2026
Auswertung zu Meetings, Aufnahmeverfahren, Schülerpreis, Sozialaktionen und Clubleben.
Datenbasis
Jede Frage wird mit ihrem eigenen gültigen Nenner ausgewiesen. Eine vollständig leere Abgabe wurde dokumentiert, aber nicht inhaltlich gezählt.
Zentrale Ergebnisse
Mehrheit für wöchentliche Meetings
26 von 37 Antwortenden (70,3 %) bevorzugen wöchentliche Meetings. 11 von 37 (29,7 %) wünschen Meetings alle zwei Wochen.
Verbesserungsbedarf bei der Online-Übertragung
24 von 38 haben bereits online teilgenommen. Von diesen 24 bewerten 14 (58,3 %) die Übertragung als verbesserungswürdig und 5 (20,8 %) als optimal. Die Kommentare nennen vor allem die Sprachübertragung.
Präsenzsteigerung in der mittleren Gruppe
11 von 37 könnten ihre Präsenz unter bestimmten Bedingungen erhöhen. Alle 11 ordnen ihre aktuelle Präsenz als mittel ein. In den Begründungen werden begrenzte Zeit durch Beruf, Familie und andere Verpflichtungen genannt. Weitere Voraussetzungen sind verlässliche Online-Teilnahme, passende Meetingzeiten und persönliche Motivation.
Breitere Zielgruppe für den Schülerpreis
25 von 33 Antwortenden (75,8 %) befürworten eine Erweiterung der Zielgruppe. 5 Freitexte nennen eine Pause, einen Zweijahresrhythmus oder die Abschaffung.
Leichte Mehrheit für Anpassungen am Aufnahmeverfahren
20 von 37 sehen Anpassungsbedarf, 17 halten das Verfahren für zeitgemäß. Die Freitexte nennen frühere Ansprache, Transparenz, klare Kriterien und besseres Onboarding.
Hohe Zustimmung zu den Sozialaktionen
31 von 36 (86,1 %) bewerten die Sozialaktionen positiv. Die Freitexte nennen zusätzliche gemeinsame praktische Aktionen und Klärungsbedarf beim Begriff Sozialaktion.
Gemeinschaft ist das häufigste Thema zum Clubleben
17 von 26 Personen mit verwertbarem Clubleben-Freitext nennen Gemeinschaft, Plauderformate oder Aktivitäten außerhalb klassischer Meetings. Das entspricht 44,7 % aller 38 auswertbaren Rückmeldungen.
Geschlossene Fragen
Ergebnisse nach Frage
Gültig n=38
Selbsteinschätzung der Meetingpräsenz
Gültig n=38
Schon einmal online an einem Meeting teilgenommen
Gültig n=24
Erfahrung der 24 Online-Teilnehmenden
Mehrfachauswahl: Summen können über 100 % liegen.
Gültig n=13
Gründe der Nicht-Teilnahme an Online-Meetings
Mehrfachauswahl: Summen können über 100 % liegen.
Gültig n=37
Könnte die eigene Präsenz erhöht werden?
Was eine häufigere Teilnahme ermöglichen würde
10 AntwortenEine weitere Angabe war nicht auswertbar.
- Mehr Möglichkeiten zur Online-Teilnahme bestehen.
- Die Online-Teilnahme zuverlässig funktioniert.
- Am Meetingabend keine anderen Termine anstehen.
- Das persönliche Ziel, häufiger teilzunehmen, konsequenter verfolgt wird.
- Beruflich mehr Zeit bleibt und die Meetingfrequenz geringer ist.
- Die eigene Motivation größer wäre.
- Von vier Meetings drei mittags und eines abends mit Partnerinnen und Partnern stattfinden.
- Ein Aufenthalt in der Region häufiger möglich wäre.
- Die familiäre Situation wieder mehr Zeit zuließe.
- Private und berufliche Verpflichtungen abnähmen.
Gültig n=37
Bevorzugte Meetingfrequenz
Gültig n=33
Zukunft des Schülerpreises
Mehrfachauswahl: Summen können über 100 % liegen.
Gültig n=37
Ist das Aufnahmeverfahren noch zeitgemäß?
Gültig n=36
Bewertung der Sozialaktionen
Vergleiche und Antwortquoten
Vier Kernthemen im Vergleich
Jede Zeile verwendet den gültigen Nenner der jeweiligen Frage.
Mögliche Präsenzsteigerung nach Gruppe
n=37Die Balken sind innerhalb jeder Präsenzgruppe auf 100 % normiert.
Datenqualität
Antwortquote je Frage
Folgefragen haben eine kleinere Basis. Die Quote bezieht sich auf alle 38 auswertbaren Rückmeldungen.
Antworten nach Themen
Online- und Hybridmeetings
Zusammengeführt aus Anmerkungen zu Online-Meetings und den sonstigen Gründen der Nicht-Teilnahme. Mehrfachcodierung ist möglich; Summen können daher über 100 % liegen.
Persönliche Präsenz wird klar bevorzugt11 · 64,7 %11 von 17 Freitext-Beitragenden · 28,9 % aller 38 auswertbaren Rückmeldungen
Online wird überwiegend als Ergänzung oder Notlösung verstanden, nicht als gleichwertiger Ersatz für Begegnung und Gespräche.
Hybrid als Ergänzung, Präsenz als Regelfall
Persönliche Gespräche vor und nach dem Meeting fehlen online
Technik, Ton oder Bild müssen verbessert werden7 · 41,2 %7 von 17 Freitext-Beitragenden · 18,4 % aller 38 auswertbaren Rückmeldungen
Vor allem Sprachverständlichkeit, Mikrofonierung, Bildschirmfreigabe und Verbindungsqualität werden genannt.
Mehrere Tischmikrofone beziehungsweise bessere Raumabdeckung
Vortrag und Diskussion müssen zuverlässig hörbar sein
Hybridangebot als Zugangsoption beibehalten4 · 23,5 %4 von 17 Freitext-Beitragenden · 10,5 % aller 38 auswertbaren Rückmeldungen
Trotz der Schwächen wird Hybrid als Informations- und Teilhabemöglichkeit für verhinderte Mitglieder gesehen.
Dranbleiben und Hybrid nicht abschaffen
Zuschalten soll auch bei Abwesenheit Information ermöglichen
Einwahl und Bedienung vereinfachen3 · 17,6 %3 von 17 Freitext-Beitragenden · 7,9 % aller 38 auswertbaren Rückmeldungen
Die Technik soll ohne Erklärungsbedarf und möglichst mit einem einzigen klaren Zugang funktionieren.
Einwahl per Knopfdruck
Komplexität ist eine zusätzliche Teilnahmehürde
Interaktion und Wahrnehmung der Online-Teilnehmenden fehlen2 · 11,8 %2 von 17 Freitext-Beitragenden · 5,3 % aller 38 auswertbaren Rückmeldungen
Online-Teilnehmende können Vorträge verfolgen, werden aber im Raum kaum wahrgenommen und können schwer mitdiskutieren.
Informationszugang vorhanden, echter Austausch kaum
Körpersprache und Reaktionen gehen verloren
Präsenz und Meetingfrequenz nach Gruppe
Kreuztabellen zeigen gemeinsame Antwortmuster. Wegen der kleinen Fallzahl sind sie ein Arbeitsinstrument, kein statistischer Beweis.
Gemeinsam gültig n=37
Präsenzniveau und Bereitschaft zur Steigerung
| Präsenz | Ja, wenn … | Nein, weil … |
|---|---|---|
| Gering | 0 | 6 |
| Hoch | 0 | 8 |
| Mittel | 11 | 12 |
Alle 11 Personen, die ihre Präsenz grundsätzlich erhöhen könnten, ordnen ihre bisherige Präsenz als mittel ein.
Gemeinsam gültig n=37
Präsenzniveau und gewünschte Meetingfrequenz
| Präsenz | Wöchentlich | Alle zwei Wochen |
|---|---|---|
| Gering | 3 | 3 |
| Hoch | 7 | 1 |
| Mittel | 16 | 7 |
Die wöchentliche Frequenz erhält in allen Präsenzgruppen eine Mehrheit. Wegen der kleinen Teilgruppen dürfen Unterschiede zwischen gering, mittel und hoch nicht überinterpretiert werden.
Vorschläge aus den Ergebnissen
Technik für Hybridmeetings verbessern
Datenbasis: 14 von 24 Online-Erfahrenen melden Verbesserungsbedarf. Besonders häufig genannt werden Audio und Raumdiskussion.
Vorgeschlagene Entscheidung: Hybridmeetings als Ergänzung zu Präsenzterminen anbieten und die Sprachübertragung verbessern.
Nächste Schritte
- Tischmikrofone beziehungsweise Raumabdeckung testen
- Standard für Bildschirmfreigabe dokumentieren
- Einwahl auf einen Link und eine Kurzanleitung reduzieren
- Nach drei Testmeetings erneut kurz bewerten
Wöchentlichen Meetingrhythmus beibehalten
Datenbasis: 70,3 % der gültigen Antworten sprechen sich für wöchentlich aus; Zeitbelastung bleibt dennoch das häufigste qualitative Hindernis.
Vorgeschlagene Entscheidung: Vorerst bei wöchentlichen Meetings bleiben. Einzelne freie Wochen, eine Sommerpause oder andere Tageszeiten begrenzt testen.
Nächste Schritte
- Pilotzeitraum definieren
- Teilnahme pro Format messen
- Mittags-, Abend- und Wochenendformate getrennt auswerten
Schülerpreis mit breiterer Zielgruppe testen
Datenbasis: 75,8 % wünschen eine breitere Zielgruppe; die Freitexte zeigen zugleich Zweifel am bisherigen Nutzen.
Vorgeschlagene Entscheidung: Zweck, Zielgruppe und Auswahlkriterien neu beschließen; danach einen offenen Engagementpreis für junge Menschen testen.
Nächste Schritte
- Ziel und erwartete Wirkung in einem Satz festlegen
- Auszubildende und Gruppen zulassen
- Selbstbewerbung ermöglichen
- Öffentliche Ausschreibung
- Nach einem Jahr Fortführung oder Ende beschließen
Aufnahmeverfahren transparenter gestalten
Datenbasis: 20 von 37 sehen Anpassungsbedarf. Die Freitexte nennen vor allem Intransparenz, späte Ansprache und unklare Kriterien.
Vorgeschlagene Entscheidung: Einen kürzeren Ablauf mit frühem Interessensgespräch, klaren Kriterien und strukturiertem Onboarding festlegen.
Nächste Schritte
- Jährliches Aufnahmeprofil beschließen
- Frühes unverbindliches Gespräch zulassen
- Ablauf und Fristen auf einer Seite dokumentieren
- Rückmeldung an Vorschlagende verbindlich machen
- Rotary-Regelwerk bei Probeformaten prüfen
Eine gemeinsame praktische Sozialaktion auswählen
Datenbasis: Hohe Zufriedenheit mit den Sozialaktionen trifft auf wiederholten Wunsch nach gemeinsamer praktischer Beteiligung.
Vorgeschlagene Entscheidung: Bestehende Förderungen beibehalten und eine gemeinsame praktische Aktion ergänzen.
Nächste Schritte
- Drei umsetzbare Projektvorschläge einholen
- Zeitbedarf und Projektleitung vor Beschluss benennen
- Familien und externe Partner einbeziehen
- Wirkung und Helferstunden dokumentieren
Zusätzliche Formate für Gemeinschaft anbieten
Datenbasis: Gemeinschaft und Aktivitäten außerhalb klassischer Vortragsmeetings bilden das stärkste Freitextthema.
Vorgeschlagene Entscheidung: Wenige zusätzliche Plauder-, Familien- oder Exkursionsformate pro Jahr anbieten.
Nächste Schritte
- Vier Plauder-/Exkursionsformate pro Jahr prüfen
- Ein Familien- oder Partnerformat
- Offener Hortus-Treff als Test
- Kontakt zu älteren und weniger mobilen Mitgliedern organisieren
Einzel- und Minderheitsvorschläge
Die Aufnahme in diese Auswertung belegt keine Mehrheitsposition.
Überraschende Einzelumlagen vermeiden und planbare Veranstaltungskosten im Jahresbeitrag beziehungsweise in Budgets abbilden.
Verteilung der Buskosten bei Partnerschaftstreffen neu prüfen.
Distriktkonferenz stärker in Onboarding und Clubkommunikation verankern; mögliche Pflichtmodelle vorher rechtlich und rotarisch prüfen.
Eine Probemitgliedschaft nur nach Prüfung der Satzung und des Rotary-Regelwerks weiterverfolgen.
Presse- und Kommunikationsfunktion mehrjährig besetzen, um Erfahrung aufzubauen.
Nutzung des Rotary-Namens für Veranstaltungen an ein ausdrückliches Club- oder Vorstandsvotum binden.
Lange oder unbefristete Funktionsbesetzungen mit Amtszeit- und Nachfolgeregeln versehen.
Partnerschaftstreffen häufiger in der eigenen Region durchführen, um mehr Mitgliedern Teilnahme zu ermöglichen.
Eine feste Zuständigkeit für ältere Mitglieder sowie Witwen und Witwer prüfen.
Downloads
Methodik
Auswertung
- Deskriptive Auswertung ohne Anspruch auf statistische Repräsentativität.
- Für jede Frage wird der gültige Nenner ausgewiesen. Fehlende Antworten zählen nicht als Nein.
- Mehrfachauswahl wird je Option gezählt; deshalb können Prozentwerte zusammen mehr als 100 Prozent ergeben.
- Eine vollständig leere Abgabe wurde als Einreichung dokumentiert, aber aus der inhaltlichen Basis n=38 ausgeschlossen.
- Freitexte wurden induktiv und manuell in Themen codiert. Mehrfachcodierung ist erlaubt; pro Person und Kategorie wird höchstens eine Nennung gezählt.
- Unklare Angaben sowie reine Verweise ohne auflösbaren Kontext wurden nicht inhaltlich interpretiert.
- Beispielaussagen werden paraphrasiert und um identifizierende Details bereinigt.
- Explorative Kreuztabellen werden ausschließlich beschreibend gelesen; kleine Zellen werden nicht als belastbare Gruppenunterschiede interpretiert.
Datenbasis
- 39 Einreichungen, davon 38 inhaltlich auswertbar.
- Eine vollständig leere Abgabe wurde nicht in Prozentberechnungen einbezogen.
- Die Beteiligungsquote bezieht sich auf alle 58 Mitglieder. Prozentwerte zu einzelnen Fragen beziehen sich auf den jeweils ausgewiesenen gültigen Nenner.