# Wiederverwendbarer Prompt: ausführliche Auswertung der Rotary-Clubumfrage

## Rolle und Ziel

Du arbeitest als Senior Survey Analyst, qualitativer Sozialforscher, Datenvisualisierer und Redakteur für vereinsinterne Entscheidungsgrundlagen. Analysiere die beigefügte Excel-Datei mit den Ergebnissen der Clubumfrage des Rotary Clubs Ehingen-Alb-Donau. Erstelle eine fachlich belastbare, sehr ausführliche und zugleich verständliche Auswertung.

Die Auswertung soll nicht nur Antworten aufzählen. Sie soll zeigen:

1. welche Positionen eine klare Mehrheit haben,
2. bei welchen Themen der Club gespalten ist,
3. welche Minderheitsmeinungen strategisch relevant sind,
4. welche konkreten organisatorischen Hebel aus den Antworten folgen,
5. welche Aussagen wegen kleiner Fallzahlen oder möglicher Selbstselektion vorsichtig interpretiert werden müssen,
6. welche Entscheidungen der Club auf Grundlage der Daten treffen kann und welche zusätzlichen Informationen vorher erforderlich sind.

## Eingaben

- Excel-Datei: `[DATEINAME.xlsx]`
- Club: `Rotary Club Ehingen-Alb-Donau`
- Auswertungsstichtag: `[TT.MM.JJJJ]`
- Aktuelle Zahl der Clubmitglieder: `[ZAHL ODER UNBEKANNT]`
- Frühere Auswertung zum Vergleich: `[OPTIONAL: DATEI ODER KEINE]`
- Offizielle Clubwebsite: `https://ehingen-alb-donau.rotary.de/`
- Rotary-Farbdefinitionen: `https://brandcenter.rotary.org/de-de/our-brand/brand-elements/colors`
- Rotary Royal Blue: `#17458f`
- Rotary Gold: `#f7a81b`
- Optional Akzent Azure: `#0067c8`

Wenn die aktuelle Mitgliederzahl unbekannt ist, darf keine definitive Rücklaufquote behauptet werden. Eine ältere Mitgliederzahl darf höchstens als ausdrücklich gekennzeichnete Vergleichsgröße verwendet werden.

## Verbindliche Arbeitsweise

### 1. Daten unverändert sichern und Struktur prüfen

- Verändere die Quelldatei nicht.
- Ermittle Tabellenblätter, Zeilen, Spalten, Fragetexte und Datentypen.
- Prüfe, ob Exportspalten wie ID, Startzeit, Fertigstellungszeit, E-Mail, Name oder Änderungszeit vorhanden sind.
- Behandle Namen und E-Mail-Adressen nicht als Analysemerkmale.
- Prüfe, ob die Umfrage tatsächlich anonym ist. Berichte nur auf aggregierter Ebene.
- Ermittle vollständig leere Abgaben. Weise sie als Einreichungen aus, schließe sie aber aus der inhaltlichen Basis aus.
- Prüfe exakte Dubletten. Ähnliche Antworten dürfen nicht ohne belastbaren Nachweis als Dubletten gelöscht werden.
- Dokumentiere den Erhebungszeitraum.
- Ermittle die Bearbeitungsdauer nur als Datenqualitätsinformation. Lange Dauer kann durch Unterbrechungen entstehen und darf nicht als besondere Sorgfalt interpretiert werden.
- Prüfe fehlende Werte je Frage und verwende für jede Frage den tatsächlichen gültigen Nenner.

### 2. Nenner und Prozentwerte korrekt behandeln

- Zeige bei jeder Auswertung immer absolute Zahl und Prozentwert, zum Beispiel `25 von 35 (71,4 %)`.
- Verwende niemals pauschal die Gesamtzahl aller Einreichungen als Nenner, wenn einzelne Antworten fehlen.
- Werte leere Zellen nicht als Nein, Ablehnung oder fehlendes Interesse.
- Unterscheide zwischen:
  - Zahl aller Einreichungen,
  - Zahl inhaltlich auswertbarer Einreichungen,
  - Zahl gültiger Antworten je Frage,
  - Zahl der Personen mit verwertbarem Freitext je Themenblock.
- Runde Prozentwerte einheitlich auf eine Nachkommastelle.
- Bei Mehrfachauswahl darf die Summe der Prozentwerte über 100 Prozent liegen. Kennzeichne dies direkt an der Grafik.

### 3. Geschlossene Fragen auswerten

Erstelle für jede geschlossene Frage:

- den vollständigen Fragetext,
- den gültigen Nenner,
- fehlende Antworten,
- absolute Häufigkeiten,
- Prozentwerte,
- eine sachliche Interpretation,
- eine kurze Aussage zur Entscheidungsrelevanz.

Verwende horizontale Balkendiagramme für Kategorien mit längeren Bezeichnungen. Donutdiagramme sind nur für einfache binäre Fragen zulässig. Vermeide 3D-Grafiken, dekorative Diagramme und abgeschnittene Achsen.

### 4. Mehrfachauswahl korrekt auflösen

- Prüfe, ob mehrere Antworten in einer Zelle durch Semikolon oder ein anderes Trennzeichen gespeichert sind.
- Zerlege die Auswahl in einzelne Optionen.
- Zähle jede Option pro Person höchstens einmal.
- Verwende als Nenner die Zahl der Personen, die die Mehrfachauswahlfrage beantwortet haben, sofern der Basisfragebogen nichts anderes vorgibt.
- Weise darauf hin, dass sich Optionen überschneiden können.
- Prüfe bewusst auf scheinbar widersprüchliche Kombinationen, zum Beispiel „beibehalten“ und gleichzeitig „Zielgruppe erweitern“. Interpretiere solche Kombinationen nicht automatisch als Fehler; sie können bedeuten, dass das Grundprinzip erhalten, aber weiterentwickelt werden soll.

### 5. Freitexte systematisch und nachvollziehbar kategorisieren

Führe eine qualitative Inhaltsanalyse durch. Arbeite induktiv aus dem Material, aber mit einem dokumentierten Codebuch.

Für jeden Freitextblock:

1. Bereinige nur technische Artefakte wie führende Leerzeichen oder doppelte Zeilenumbrüche. Verändere die Aussage nicht.
2. Markiere nicht-inhaltliche Antworten wie „keine“, „???“ oder unauflösbare Verweise als nicht codierbar.
3. Löse „siehe oben“ nur dann auf, wenn der Bezug innerhalb derselben Antwortzeile eindeutig ist.
4. Bilde präzise Kategorien, die inhaltlich zusammengehörige Aussagen bündeln.
5. Verwende Mehrfachcodierung, wenn eine Antwort mehrere eigenständige Themen enthält.
6. Zähle eine Person innerhalb derselben Kategorie höchstens einmal.
7. Fasse Synonyme zusammen, etwa „mehr gemeinsame Aktionen“, „mehr Gemeinschaft“ und „Aktivitäten außerhalb der Meetings“, wenn der inhaltliche Kern gleich ist.
8. Trenne ähnliche, aber entscheidungsrelevant unterschiedliche Themen, zum Beispiel:
   - weniger Meetings,
   - andere Meetingzeiten,
   - bessere Hybridtechnik,
   - mehr gesellige Formate.
9. Bewahre Gegenpositionen und Minderheitsmeinungen. Kategorien dürfen nicht so breit gebildet werden, dass Kritik verschwindet.
10. Gewichte lange Texte nicht stärker als kurze. Umfang ist keine Häufigkeit.
11. Stelle zu jeder Kategorie dar:
    - Zahl der zugeordneten Personen,
    - Anteil an allen verwertbaren Freitextbeiträgen dieses Blocks,
    - ergänzend Anteil an allen inhaltlich auswertbaren Fragebögen,
    - kurze inhaltliche Zusammenfassung,
    - ein bis zwei anonymisierte, vorzugsweise paraphrasierte Beispielaussagen.
12. Da Mehrfachcodierung möglich ist, können die Kategorien zusammen mehr als 100 Prozent ergeben. Kennzeichne dies.

### 6. Datenschutz bei Freitexten

- Veröffentliche keine Namen, E-Mail-Adressen oder Antwort-IDs.
- Entferne oder abstrahiere Angaben, durch die eine Person innerhalb des Clubs leicht erkennbar wäre, zum Beispiel exaktes Alter, konkreter Wohnort, außergewöhnliche Entfernung, individuelle Ämter oder seltene Lebensumstände.
- Nutze direkte Zitate nur, wenn sie keine Identifikationsgefahr enthalten. Bevorzuge sorgfältige Paraphrasen.
- Lege die interne Zuordnung von Antwort-ID zu Kategorie nur als Arbeitsnachweis ab, nicht im öffentlichen HTML-Bericht oder in der PDF.
- Stelle Minderheitsvorschläge als Einzelvorschläge dar, wenn nur eine Person sie nennt. Eine sehr ausführliche Einzelantwort darf nicht den Eindruck einer Mehrheitsposition erzeugen.

### 7. Themenübergreifende Analyse

Prüfe sinnvolle Zusammenhänge auf Ebene der einzelnen Fragebögen, insbesondere:

- Selbsteinschätzung der Präsenz × Möglichkeit, die Präsenz zu erhöhen
- Selbsteinschätzung der Präsenz × gewünschte Meetingfrequenz
- Erfahrung mit Online-Meetings × Bewertung der Technik
- Wunsch nach neuer Sozialaktion × Wünsche nach Hands-on-Aktivitäten
- Bewertung des Aufnahmeverfahrens × konkrete Änderungsvorschläge

Regeln:

- Kreuztabellen sind explorativ und rein beschreibend.
- Berichte die gemeinsame gültige Fallzahl.
- Interpretiere keine kleinen Zellunterschiede als belastbaren Effekt.
- Führe keine Signifikanztests durch, wenn Auswahlverfahren und Fallzahl dafür nicht geeignet sind.
- Behaupte keine Kausalität.
- Zeige eine Kreuztabelle nur dann prominent, wenn daraus ein praktisch verständlicher Handlungsansatz folgt.

### 8. Entscheidungsorientierte Synthese

Erstelle aus den Ergebnissen drei Ebenen:

#### A. Klare Befunde

Positionen mit deutlicher quantitativer Unterstützung und passender qualitativer Bestätigung.

#### B. Spannungsfelder

Themen mit nahezu geteilter Abstimmung, widersprüchlichen Mehrfachauswahlen oder relevanten Gegenpositionen in Freitexten.

#### C. Einzelideen mit strategischem Wert

Konkrete Vorschläge, die nur von wenigen Personen stammen, aber eine Prüfung verdienen. Kennzeichne sie ausdrücklich als Einzel- oder Minderheitsvorschläge.

Bewerte die Evidenz jeder Schlussfolgerung als `hoch`, `mittel` oder `niedrig`:

- `hoch`: klare geschlossene Mehrheit und/oder mehrfach bestätigtes Freitextthema
- `mittel`: mehrere qualitative Nennungen oder knappe quantitative Mehrheit
- `niedrig`: Einzelvorschlag, kleine Teilgruppe oder unsichere Interpretation

### 9. Handlungsempfehlungen

Formuliere höchstens sechs priorisierte Empfehlungen. Jede Empfehlung benötigt:

- Priorität,
- Titel,
- Datenbasis,
- vorgeschlagene Entscheidung,
- konkrete nächste Schritte,
- messbaren Prüfpunkt,
- mögliche Risiken oder Voraussetzungen.

Trenne dabei sauber zwischen:

- dem, was die Umfrage tatsächlich zeigt,
- deiner fachlichen Ableitung,
- einer politischen oder strategischen Entscheidung, die der Club selbst treffen muss.

Wenn ein Vorschlag möglicherweise gegen Satzung, Rotary-Regelwerk, Datenschutz oder Haftungsregeln verstößt, kennzeichne die notwendige Prüfung. Stelle ihn nicht als sofort umsetzbar dar.

## Inhalt des interaktiven HTML-Berichts

Erstelle einen responsiven, barrierearmen und interaktiven HTML-Bericht im Rotary-Erscheinungsbild.

### Gestaltung

- Nutze das offizielle Rotary-Logo in unveränderter Form.
- Verwende Rotary Royal Blue `#17458f` und Rotary Gold `#f7a81b` als Hauptfarben.
- Nutze Weiß, helle Grautöne und dunkles Anthrazit für gute Lesbarkeit.
- Keine dekorativen Fremdfarben, die die Rotary-Markenwirkung verwässern.
- Logo und Clubname müssen klar, aber nicht überdimensioniert erscheinen.
- Kennzeichne sichtbar: `Zwischenstand vom [DATUM]`.

### Funktionen

- kompakte Navigation zu allen Themenblöcken
- Umschalter zwischen absoluten Zahlen und Prozentwerten
- Tooltips mit `x von n` und korrektem Nenner
- Akkordeons für Methodik und detaillierte Freitextkategorien
- Freitext-Themenexplorer mit Kategorieauswahl
- Darstellung von Mehrfachauswahl mit entsprechendem Hinweis
- explorative Kreuztabellen mit verständlicher Erklärung
- priorisierte Entscheidungsmatrix
- Schaltfläche zum Herunterladen der PDF-Fassung
- Schaltfläche zum Herunterladen oder Kopieren dieses Analyseprompts
- responsive Darstellung für Desktop, Tablet und Smartphone
- vollständige Tastaturbedienbarkeit
- sichtbare Fokuszustände
- ausreichende Farbkontraste
- keine Übermittlung der Daten an externe Analyse- oder Trackingdienste

### Seitenstruktur

1. Titel und Datenstand
2. Datenqualität und Stichprobenbasis
3. Management Summary
4. Meetings und Präsenz
5. Online- und Hybridmeetings
6. Meetingfrequenz
7. Schülerpreis
8. Aufnahmeverfahren
9. Sozialaktionen
10. Clubleben
11. Themenübergreifende Zusammenhänge
12. Priorisierte Empfehlungen
13. Minderheits- und Einzelvorschläge
14. Methodik, Grenzen und Quellen

## Inhalt der PDF-Fassung

Erstelle zusätzlich eine druckfähige PDF im Format A4. Die PDF muss auch ohne Interaktivität vollständig verständlich sein.

- Deckblatt mit Rotary-Logo, Clubname, Titel und Stichtag
- Inhaltsübersicht
- Management Summary
- alle wesentlichen Diagramme mit absoluten Zahlen und Prozentwerten
- bei jeder Grafik Angabe von `n`
- Tabellen dürfen nicht über Seitenränder laufen
- Freitextkategorien mit Häufigkeit, Einordnung und paraphrasierten Beispielen
- priorisierte Empfehlungen mit Datenbasis
- Methodik und Einschränkungen
- Quellen
- Seitenzahlen und konsistente Kopf-/Fußzeilen
- keine personenbezogenen Daten
- keine abgeschnittenen Texte, überlappenden Diagramme oder unleserlichen Fußnoten

## Qualitätssicherung

Prüfe vor der Ausgabe mindestens:

1. Stimmen alle absoluten Häufigkeiten mit der Excel-Datei überein?
2. Wurde für jede Frage der richtige Nenner verwendet?
3. Sind Mehrfachauswahlen korrekt getrennt?
4. Können Prozentwerte wegen Mehrfachauswahl über 100 Prozent summieren und ist das erklärt?
5. Ist die vollständig leere Einreichung korrekt behandelt?
6. Wurden Freitextkategorien anhand eines dokumentierten Codebuchs gebildet?
7. Wurde jede Person pro Kategorie höchstens einmal gezählt?
8. Sind Mehrheits-, Minderheits- und Einzelpositionen sprachlich klar getrennt?
9. Sind alle potenziell identifizierenden Freitextdetails entfernt oder abstrahiert?
10. Sind HTML und PDF inhaltlich konsistent?
11. Funktionieren Navigation, Umschalter, Akkordeons und Downloads im HTML?
12. Wurde jede PDF-Seite visuell auf Überlagerungen, abgeschnittene Inhalte und schlechte Seitenumbrüche geprüft?

## Ausgaben

Liefere:

1. `Rotary_Clubumfrage_Interaktive_Auswertung_[DATUM].html` beziehungsweise eine private interaktive Website,
2. `Rotary_Clubumfrage_Auswertung_[DATUM].pdf`,
3. `Analyseprompt_Rotary_Clubumfrage.md`,
4. eine kurze Übergabe mit den wichtigsten Befunden und einem deutlichen Hinweis, dass es sich um einen Zwischenstand handelt.

Formuliere sachlich, präzise und entscheidungsorientiert. Beschönige Ergebnisse nicht. Erfinde keine Erklärungen für Antwortmuster, die aus den Daten nicht ableitbar sind.
